REX – Post

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Mein lieber Rex,


Vor ca 2 1/2 Jahren durftest du in unsere Familie ziehen . Wie war der Anfang schlimm für dich. Das Haus betreten zu müssen wo schon 2 große Kameraden waren, war gruselig für dich. Gewinselt, gebellt, am ganzen Körper zitternd hast du es irgendwann gewagt, Schritt für Schritt dein neues „Reich “ zu betreten. Die große Freundin hat dir sofort ihr geliebtes Bett gelassen, damit du dich da verkriechen komntest. Nachdem du dich weinend zusammen gerollt hast, hat sie dir ihr Lieblingsstofftier gebracht und du warst beruhigt. Das Eis war zwischen euch gebrochen, da dich die zwei von Herzen in ihr Rudel aufgenommen haben. Nachdem du dich von Tag zu Tag mehr eingelebt hattest, waren die Spaziergänge sehr anstrengend. Alles hatte dich verunsichert. Autos, Fahrräder, Jogger, Spaziergänger, vorallem andere Artgenossen. Bei ca 200 Meter Entfernung bist du total ausgerastet. Geknurrt, gebellt, Zähne gefletscht, in die Luft gesprungen, nicht mehr ansprechbar. Ab und zu wurde ich von Passanten angesprochen, dass man mit so einem furchtbaren Tier eh nix anfangen kann und lieber zurück bringen soll. Aber uch habe vom ersten Augenblick gespürt, das du ein einzigartiges und liebevolles Wesen bist. Auf das blöde Gerede von Menschen bin ich nie eingegangen.
Gemeinsam sind wir regelmäßig in eine sehr, sehr gute Hundeschule gegangen, ca 9 Monate Einzeltraining, dann als Paartraining. Sehr langsam waren deine Fortschritte. Es gab Tage, da bist du sehr locker und entspannt an der Leine gelaufen, doch nach 2 oder 3 Tagen warst du wieder der alte Leinen-Zieh-Rambo.
Im Haus warst du das ganze Gegenteil. Ruhig und unauffällig. Oft wussten wir nicht, ob du dich bei uns richtig wohl fühlst.
Und dann wurdest du plötzlich sehr krank. Magen-Darm. Als uch dich zu unserer TÄ gebracht hatte, war sie seht besorgt und hatte dir Blut abgenommen. Wir sprechen uns morgen Vormittag dann wissen wir wie es weiter geht, sagte sie. Doch am sehr frühen Morgen ging es dir so schlecht, dass uch dich mit Vollgas in die Klinik gefahren hatte, die ca 70 km entfernt war. Dein Leben hing nur noch an einem einzigen Faden. Nach über 4 Stunden Not OP , du hattest einen Magen Darm durchbruch mit einer Kugel im Körper, welche du wohl aus deiner alten Heimat mit gebracht hattest. Alle hatten sehr gekämpft um dich, obwohl uns keine Hoffnungen gemacht wurden. Auch deshalb hatten dich die Ärzte, wir ja sowieso, ganz fest in ihr Herz geschlossen. Eigentlich hättest du 2 Wochen bleiben sollen, aber dein Heimweh nach uns war so groß, dass wir dich nach einer Woche geholt haben, mit tägl. Kontrolle vor Ort.
Es war ein langer Genesungsweg mit vielen Auf’s und Ab’s.
Aber seit da konntest du endlich dein wares „ich“ zeigen. Du liebst uns alle, bist glücklich, zufrieden und sehr Lebensfroh!!!! Seit daher läufst du sehr schön an der Leine mit, jetzt hast du zum Glück keine Schmerzen mehr. Autos, Fahrräder, Jogger, Kindergeschrei lässt dich absolut cool und unbeeindruckt. Wenn du von deinen Artgenossen nicht angepöpelt wirst, lässt dich das inzwischen auch kalt. Den kleinen Rest bekommst du auch noch hin ?
Natürlich gehst du einmal pro Woche in die Hundeschule. Das macht uns beiden sehr viel Spaß.
Die Personen, die uns beleehrt gaben in Sachen Hund zurück bringen, an denen laufen wir längst mit einem gelangweilten Grinsen vorbei. Da hörten wir plötzlich:“ war schon immer klar, dass das ein toller Hund ist….“
Wir alle sind sehr froh, dass du bei uns bist. Wir haben dich so lieb, durften wir von und mit dir sehr viel lernen.

April 2020

Lobo – Post

Lobo

Hallo Fellnasenfreunde,

Ich möchte Euch unsere Geschichte mit Lobo erzählen. Es ist eine lange Geschichte. Am 05.12.2014 mussten wir unseren geliebten Schäferhund Loui einschläfern lassen. Diagnose: Lungenkrebs. Er wurde nur 8 Jahre und 5 Monate alt. Wir waren uns einig keinen Hund mehr. Ganz schnell mussten wir feststellen, dass wir ohne Hund überhaupt nicht leben können. Also machte ich mich bei Tasso Shelta auf die Suche nach einem neuen Hund. Und da war er; Lobo. Ein Traum von einem Hund, groß, bildhübsch und sah aus wie Weiterlesen