Biba

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2016 wurde in der Nähe von Viskovo ein illegales Tierasyl ausgehoben, in dem viele Hunde unter entsetzlichen Umständen „gehalten“ wurden. Alle waren ängstlich, scheu, hatten nie Zuwendung von Menschen erfahren und nur schlechte Erfahrungen gemacht.


Die meisten dieser Hunde wurden in das von uns betreute Asyl in Viskovo (Rijeka) gebracht und konnten dort erst einmal zur Ruhe kommen. Sie erfuhren dort zum ersten Mal, dass es regelmässig Futter und Menschen gibt, die sie gut behandeln. Für Streicheleinheiten waren diese Hunde damals noch nicht bereit.


Eine besondere Herausforderung für die Helfer war die kleine Biba, eine 3-beinige Hündin, die vermutlich die Ausbrecherkönigin dieses illegalen Asyls war. Sie riss immer aus, wenn die Helfer in ihre Nähe kamen. Seltsamerweise war sie auch nicht in einem Zwinger, sondern lief auf dem gesamten Gelände herum, was das Einfangen nicht vereinfachte. Auch war sie wohl häufiger im Dorf unterwegs, denn sie war bei allen Menschen dort bekannt. Aber auch sie sollte in unser Asyl. Natürlich war keiner dieser Hunde kastriert bzw. sterilisiert, so dass auch Biba 2 mal jährlich Welpen warf. Und als sie dann endlich von Edita (der Spezialistin fürs Einfangen) gesichert werden konnte stellte man schnell fest, dass Biba wieder trächtig war. Daraufhin kam sie auf einen Pferdehof in Istrien, wo sie ganz in Ruhe (vermutlich zum 1. Mal) ihre 7 Welpen werfen und sie dann auch in Sicherheit aufziehen konnte. Wie immer waren die Welpen schnell vermittelt, nur die Mama mit ihren 3 Beinen wollte niemand. Es ist für „normale“ Hunde in Kroatien schon schwierig das passende Zuhause zu finden, da haben es diese „besonderen“ Hunde erst recht schwer.

Und so haben wir sie adoptiert. Es war eine besondere Erfahrung. Es hat fast 1 Jahr gedauert, bis wir sie so behandeln konnten wie unsere anderen beiden Hunde. Aber es hat sich gelohnt. Heute ist sie ein zufriedener und ich denke glücklicher Hund, der sein Leben genießen kann. Wir sind mit ihr auf jeden Fall glücklich.

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Drei alte Hundedamen

Drei alte Hundedamen, drei Schicksale,
dreimal ein neues Leben
Und dreimal ein Sterben in Geborgenheit und Liebe.

Oma Schnuddelinchen war eine sehr lange und sehr bezaubernde alte Hundedame. 13 Jahre Tierheim, fast ein ganzes Leben. Sie war ängstlich, unsicher und zurückgezogen.
Nach wenigen Monaten hat sie sich zu einer strahlenden Persönlichkeit entwickelt, selbstbewusst, freundlich und das Leben genießend.

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Über zwei Jahre wurde sie in ihrer Familie geliebt und ist für immer unvergessen.

Lindi, schwarz / groß / alt. Eine denkbar schlechte Kombination zur Vermittlung eines Hundes. Auch Lindi verbrachte fast ihr ganzes Leben im Tierheim, war aber weniger ängstlich, sehr freundlich gegenüber Menschen und eine durch und durch sanfte Seele.

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Leider wurde kurz nach Lindis Adoption eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert. Sie lebte noch fünf Monate in ihrer Familie und wurde bis zuletzt umsorgt und geliebt.

Oma Nona, eine mittelgroße Mischlingshündin, konnte ebenfalls nach knapp 12 Jahren das Tierheim gegen eine Familie tauschen. Ihr erstes Heim, das erste Mal Wärme und Geborgenheit.
Durch die vielen vielen eintönigen Jahre, hatte Nona sich sehr in ihre eigene kleine Welt zurückgezogen und musste sich dort in winzigen Schritten wieder hervor kämpfen. Es hat etwas Zeit gebraucht.

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Aber auch für Nona waren die acht Monate – bis zu ihrem Tod – eine wertvolle Zeit,
in der sie endlich Liebe und Zuneigung erfahren durfte.

Aber drei Hunde, die endlich einmal ein Zuhause und eine liebevolle Familie erfahren durften. Diese Drei sind keine Einzelschicksale, sondern so oder so ähnlich verlaufen viele Hundeleben – allerdings oft ohne Happy Ending.

Hanna & Klempo

Wiedervereinigung nach 2 Jahren

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Mit diesem Foto bei shelta tasso fing alles an.

Da wir die Sommerferien nutzen wollten, um das neue Familienmitglied einzugewöhnen und keine andere zeitliche Option zur Verfügung stand, fuhren wir selbst nach Rijeka.

Das Auto voll mit Sachspenden und einem Stromgenerator kamen wir im Asyl an.

Hana stand in ihrem Zwinger, uns abgewandt und ich sollte sie rufen, hab ich auch gemacht, sie drehte sich um und ihre Augen sagten: „Na endlich bist Du da“.

                                                                                                                                  Hana     

Wir hatten in diesem Tierheim erlebt, wie sich die Menschen dort liebevoll und aufopfernd, trotz der geringen Mitteln, um die Tiere kümmern. Seit nun mehr 6 Jahren halten wir den Kontakt mit diesem Asyl, sammeln Sach- und Geldspenden und beteiligen uns an den Aktionen des deutschen Vereins „Chance für Fellnasen“, der das kroatische Tierheim unterstützt.

Hana war perfekt, sie war 8 Jahre alt, davon war sie 7 Jahre im Tierheim. Sie hat sich so schnell an ihr neues Leben gewöhnt und war eine wunderbare Begleiterin.

Nach 2 Jahren mit Hana keimte in uns der Gedanke an einen Zweithund. Wir fanden auf der Seite von „Chance für Fellnasen“ auch einen Hund der uns gefiel, nämlich Klempo.

Das erwähnten wir im Verein eher beiläufig, wie gesagt es keimte erst.

Zu diesem Zeitpunkt fuhren einige Mitglieder ins Asyl nach Kroatien, um Spenden zu bringen, Projekte zu besprechen, im Tierheim zu helfen, neue Fotos zu machen und die Legenden der Hunde zu aktualisieren.

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                Hana                       Klempo

Bei Klempos Zwinger angekommen, erwähnte Fr. Wannenmacher, dass wir, die Adoptanten von Hana, Klempo ganz interessant finden. Ihr wurde erzählt, dass Klempo Hanas bester Freund war

und er 1 Jahr um sie getrauert hatte. Das wussten wir damals nicht, sonst….?!

Ich bekam am Sonntagnachmittag  eine e mail aus Rijeka, in der man uns von diesen Neuigkeiten berichtete, ohne uns drängen zu wollen und ohne uns verpflichtet zu fühlen und wirklich nur wenn wir wollen…. Allerdings führen sie am Donnerstag zurück nach Deutschland und der Hund müsste noch zum Gesundheitscheck, wenn wir uns denn für ihn entscheiden sollten.

Am Montag Abend war aus dem Keim ein Baum geworden – Klempo hat sein Köfferchen gepackt – fuhr am Donnerstag mit nach Deutschland – und am Freitag haben wir ihn übernommen.

Hana und Klempo haben sich nach 2 Jahren wieder gefunden, die Freude war riesig. Sie haben sich wiedererkannt und tobten ausgelassen miteinander.

Nach weiteren 2 Jahren der Wiedervereinigung hat Hana uns verlassen, sie wurde 12 Jahre alt.

Klempo war so traurig und einsam, da haben wir für ihn eine neue Gefährtin gesucht. War nicht so einfach, weil Klempo kann Hunde eigentlich nicht leiden.

Wieder über Umwege und eine glückliche Fügung haben wir sein Mädchen gefunden.

Fee alias Mia, ängstlich, schüchtern und zurückhaltend ist vor 2 1/2 Jahren bei uns eingezogen.

Beide lernen voneinander und wir von ihnen.

Nicht jede Geschichte wird so glücklich verlaufen, ob mit einem oder mehreren Hunden. Aber das liegt nicht an den Tieren aus dem Tierschutz.

Es sei gut überlegt, ob und welches Tier man zu sich holt! In guten wie in schlechten Zeiten!

Tierschutz bedeutet auch, zu erkennen, ob man der Tierhaltung gewachsen ist. Der TierSCHUTZ steht an erster Stelle, nicht der Tierbesitz.

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 Fee                        Klempo

Sissy

Eine besondere Geschichte … über einen besonderen Hund SISSY 06.01.2009 – 17.11.2020

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Es war Liebe auf den 1. Blick, als ich Anfang 2014 das Bild von Sissy bei Facebook entdeckte. Sie war zu dem Zeitpunkt 6 Jahre alt und wuchs in dem Asyl in Rijeka (Kroation) auf. Als Welpe über den Zaun entsorgt, waren die regelmäßigen kurzen Spaziergänge die einzige Zeit, die Sissy ausserhalb des Tierheimes verbringen konnte. Sissy war in dem damaligen Inserat auf der Suche nach ihrer Familie beschrieben mit den Worten „…das liebste Schäferhund-Mädchen überhaupt…“ und das war Sissy definitiv. Im April 2014 war es soweit und sie zog bei mir ein. All die schönen Momente in den gemeinsam verbrachten 6,5 Jahren zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen.

Sissy war mein Seelenhund. Wir gingen zusammen durch alle Höhen und Tiefen. Sie war unheimlich lernbegierig und verstand sehr schnell. Da sie von Anfang an immer in meiner Nähe war und sich nie weiter entfernte als 5 Meter lief sie innerhalb 2 Wochen schon sehr oft ohne Leine. Jagdinstinkt kannte sie überhaupt nicht, sah sie einen Hasen oder Rehe beim Spaziergang, schaute sie erstmal mich fragend an, was sie nun tun soll. Sie begegnete allen Hunden sehr entspannt und hatte daher auch sehr viele Freunde. Sissy war ein sehr tiefenentspannter Hund, so konnte sie mich überall begleiten. Ob Wanderungen, Restaurantbesuche, Urlaube oder teilweise sogar im Büro bei der Arbeit, wir waren unzertrennlich.

Leider ging es Sissy ab April letztes Jahr gesundheitlich nicht mehr so gut. Sie hatte 2 Schlaganfälle (Vestibularsyndrom) und wir wurden daher beide etwas ruhiger. Stress wurde vermieden, es wurde noch mehr gekuschelt als sonst und ich bin so unheimlich glücklich, dass ich in dieser Zeit ausnahmslos an ihrer Seite sein konnte. Sissy ging im November 2020 über die Regenbogenbrücke.

Sehr gerne hätte ich wieder aus dem Asyl in Kroatien einen Hund adoptiert. Leider hat es dieses Mal nicht geklappt. Die Verbindung zu dem Verein „Chance für Fellnasen e.V.“ und den tollen Menschen und Volontären dort in Kroatien bleibt dennoch immer bestehen.

Patricia Weick

20.04.2021

SOS

Wir bedanken uns bei allen Spendern und schließen die Aktion damit erfolgreich.

Update 23.01.2021

Hallo liebe Menschenfreunde!!!Hier ist wieder eure Püppi!!!! Wie ihr sehen könnt geht es mir schon ein großes Stück besser. Habe mich die ganze Woche von mein Frauchen richtig verwöhnen lassen. Heute durfte ich mal in den Schnee etwas Blödsinn machen und Morgen kommen die Fäden an meinem Aua raus. Dann muss ich wohl noch etwas üben um wieder richtig laufen zu können. Nochmals lieben Dank an alle die zu uns gehalten und geholfen haben.Ich hoffe ich kann euch bald wieder helfen eure Teller zu leeren. In diesem Sinne wuff wuff wuff!!!

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Update 14.01.2021

Püppi hat die OP gut überstanden. Dank eurer Hilfe war dies möglich. Nun ist es noch ein weiter Weg bis Püppchen wieder die „Alte“ ist. Danke für die Unterstützung die uns bisher erreicht hat und die wir zum Teil auch schon weiter gegeben haben.

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Diesmal brauchen wir Eure Hilfe für die OP eines deutschen Hundes
Bordeaux Doggen-Mix Püppi hatte Pech und sich beim Toben mit einem Hundekumpel einen Kreuzbandriss zugezogen.


Püppis Menschen sind wirklich verzweifelt. Sie betreiben eine Campinggaststätte auf dem Campingplatz im Bergischen Land. Durch Corona konnten sie erst im Juni in die Saison einsteigen, die dann im November wieder beendet war. Bedingt durch die Hygienemaßnahmen konnten sie während der Saison nicht so viele Gäste bewirten wie gewöhnlich. Wichtige Einnahmen wie Osterfest, Sommerfest, Weihnachtsfeiern, sowie Silvester Party sind coronabedingt ebenso weggebrochen. Die Lebenshaltungskosten wie Pacht für die Gaststätte, Miete für die Wohnung, Lebenshaltungskosten usw. laufen natürlich weiter.
In den zurückliegenden Jahren haben uns die Menschen von Püppi so gut es geht unterstützt. Kirsten hat ihre Gäste „genötigt“ die Spendendose zu füllen. Vor zwei Jahren haben sie ein Curry-Wurst Essen veranstaltet, bei dem die gesamten Einnahmen an unseren Verein gingen.