Achtung !! Ein heftiger, aber authentischer Text.
Wer damit Probleme bekommen könnte,
sollten ihn keinesfalls lesen.
12.05.2026
Ich muss eine Geschichte erzählen, bin mir aber nicht einmal sicher, was genau und wie ich es sagen soll.
Lies das hier nicht, wenn du das nicht verkraften kannst. Ich kann es nicht.
Am Samstag erhielten wir einen Anruf, dass ein Mann gestorben sei und wir uns um 27 Hunde kümmern müssten. Niemand sagte uns, wer dieser Mann war. Niemand sagte uns, dass es seit Jahren Probleme mit diesen Leuten gegeben hatte. Hätte doch nur jemand all die Jahre zuvor dem Ganzen ein Ende gesetzt. Niemand hat uns darauf vorbereitet.
Wir beluden das Auto mit Futter, holten Verstärkung und machten uns auf den Weg. Wir wussten nicht, was uns erwarten würde. Der Schrecken dort lässt sich kaum in Worte fassen.
Die Frau gab uns einen Hund nach dem anderen… Wir zählten 47 lebende Tiere. Zwei hatten ihren Kampf verloren und erlebten keinen vollen Magen mehr. Sie sind für immer eingeschlafen, bevor sie diesen Ort verlassen konnten.
Unter diesen Bedingungen konnten sie unmöglich bleiben, also brachten wir sie in unser Tierheim, das bereits überfüllt war. Zum Glück sind es größtenteils kleine Hunde. Ihr habt mehr oder weniger gesehen, in welchem Zustand sie sind… Nun, es ist sogar noch schlimmer als das. Sie lebten eingesperrt im Haus, alle zusammen. Sie aßen, wann immer sie aßen; es ging eher darum, ob sie überhaupt etwas zu essen bekamen. Elf von ihnen waren mit einem Mikrochip versehen, der Rest nicht. Sie verrichteten ihr Geschäft und schliefen an derselben Stelle. Die Wunden an ihren Körpern sind schrecklich.
Gerade als wir dachten, es könnte nicht schlimmer kommen, erhielten wir am nächsten Tag einen Anruf von der Frau, die wir am ersten Tag in dem Haus angetroffen hatten. Sie hatte mehrere weitere tote Hunde im – KÜHLSCHRANK – gefunden. Offensichtlich steckte eine psychisch gestörte Person dahinter, aber warum sollte jemand tote Hunde aufbewahren?! Allein der Gedanke daran war erschreckend. Es gab auch einige Kätzchen, die die Jungs eingesammelt hatten, und wir werden ein Zuhause für sie finden.
Als wir heute ankamen, ließ uns der Anblick das Blut in den Adern gefrieren. Das sind nicht nur ein paar Hunde im Kühlschrank. Das sind über 30 Kadaver in Truhen, Kleiderschränken, auf dem Boden, in der Badewanne.
Die Welt stand still und der Boden brach unter unseren Füßen weg. Das sind nicht zwei Tote, das sind jetzt 32 Tote.
Leider endet die Geschichte hier nicht. Es gibt noch andere Teile des Hauses. Einige sind verschlossen, und darin befinden sich Truhen… Wir werden noch mehr Tote finden.
Es ging mir immer wieder durch den Kopf: Warum hat er sie nicht begraben?! So viel Land um ihn herum, und er hat sie vorbereitet. Wofür?! Wir werden es wahrscheinlich nie mit Sicherheit sagen können, aber wir können spekulieren…
Er hat den Hunden ihre toten Freunde zu fressen gegeben. Ja, ich habe es gesagt. Ich bin mir fast sicher. Das Einzige, worüber ich mir nicht sicher bin, ist, was er selbst gegessen hat.
Heute Morgen ist einer der Hunde im Tierheim gestorben. Im Zwinger gab es einen Tumult, der unsere Aufmerksamkeit erregte. Die anderen wollten ihn fressen. Bis dahin hatten die zwanzig noch nie gekämpft. Nicht ein einziges Mal. Jetzt hätten sie ihn gefressen, obwohl wir sie alle zwei Stunden fütterten… Kurz darauf starb ein weiterer in einem anderen Zwinger. Buchstäblich vor unseren Augen.
Zwei wunderschöne kleine Hunde, in einem Augenblick verschwunden. Sie hatten keinen Namen, keinen Mikrochip. Sie hatten ein höllisches Leben hinter sich und am Ende, für so kurze Zeit, hatten sie uns. Ein kleiner schwarz-weißer Rüde. Wir werden sie nicht vergessen. Wir werden diese Ungerechtigkeit niemals verzeihen.
Wir haben auch den Rüden auf dem Bild verloren, einen wunderschönen Labrador. Am Tag zuvor sprang er noch fröhlich herum, rannte herum und kuschelte sich an uns. Heute ging er in den Garten und legte sich einfach hin. Er war kein Skelett wie die anderen. Er war größer und kämpfte um sein Futter. Er hatte einen Mikrochip, aber seine Leute haben ihn verraten und ihn dem „Kranken“ gegeben. Wir brachten ihn sofort zum Tierarzt, und obwohl er noch lebte, gab es am Ende nichts mehr, was man tun konnte. Heute Nachmittag hat er für immer die Augen geschlossen.

Sein Magen war voll mit allem, was dort nicht hineingehört hätte – ein Putztuch, Steine, Plastik, Müll und EINIGE“ SELTSAMEN KNOCHEN!!!! Das hat ihn das Leben gekostet. Ein Junge, der noch weitere 10 Jahre hätte leben können. Schaut ihn an und denkt daran. Er wurde ermordet. Er wurde getötet durch menschliche Boshaftigkeit, durch Menschen, die ihn ignorierten, und durch ein System, das nicht funktioniert.
Im Moment brauchen wir vor allem Tierfutter – Dosenfutter und Trockenfutter von Hills. Bessere Nahrung mit kleinen Kroketten. Wir brauchen jede Menge Domestos und Sanitol. Halsbänder………
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Das Asyl in Rijeka
[ übersetzt aus dem kroatischen original Text ]